Fotomontage: G. Hülsbrink
 
Essenversorgung
 

Patient Herr Feierabend während einer Hämodialyse
 

Behandlungsverfahren

Es werden alle gängigen Behandlungsformen der Hämodialyse angeboten.

Bicarbonathämodialyse

In unserem Dialysezentrum als Standardverfahren eingesetzt. Dabei wird Bikarbonat als Puffer im Dialysat verwendet.

Hämodiafiltration (HDF) / auch als online-HDF

Bei der HDF ist die Gesamtmenge der entfernten Giftstoffe höher als bei der HD. Durch eine zusätzlich zugeführte sterile Lösung (Substitution) werden zusätzlich zu den niedermolekulare Substanzen (u.a. Harnstoff, Kreatinin) vermehrt mittelgroße Substanzen (Urämietoxine) entfernt. Das Verfahren hat eine stabilisierende Wirkung auf den Blutdruck. Es wird deshalb bei kreislaufinstabilen und älteren Personen angewandt.

Azetatfreie Biofiltration (AFB)

AFB ist ein spezielles Hämodiafiltrationsverfahren, welches durch die Anwendung einer azetatfreien Dialysierflüssigkeit mit gleichzeitiger Infusion von Natriumbikarbonatlösung gekennzeichnet ist. Das Verfahren ist besonders günstig für Patienten mit schwerer Übersäuerung und bei Schwierigkeiten mit dem Kreislauf unter Dialyse da kein Azetat im Dialysat verwendet wird.

Regelungsprogramme

Zusätzlich bieten wir für kreislaufinstabile Patienten spezielle Behandlungsprogramme an. Mit diesen Regelmechanismen versuchen wir die Stabilität des Kreislaufs während der Dialysebehandlung zu verbessern:

  • Blutvolumengesteuerte Ultrafiltration (Hämocontrol)
  • Profile für Ultrafiltration
  • Profile für Natrium
  • Profile für Bicarbonat

Einführung: Hämodialyse (HD)
deutsch: Blutwäsche

Patienten mit chronischen Nierenversagen müssen regelmäßig drei mal wöchentlich zur Dialyse gehen. Bei der Hämodialyse findet die Blutreinigung außerhalb des Körpers statt. Eine Behandlung dauert je nach Bedarf 4 bis 5 Stunden.

Dieses lebensnotwendige Verfahren
  • entfernt Schlackenstoffe,
  • reguliert den Säuren-Basen-Haushalt (Übersäuerung),
  • reguliert den Elektrolythaushalt und
  • entfernt Flüssigkeit.

Das giftstoffreiche Blut wird aus dem Körper des Nierenkranken über ein Schlauchsystem in die sogenannte „künstliche Niere“ geführt. Das Kernstück der „künstlichen Niere“ ist ein Filter zur Blutreinigung, der Dialysator. Im Dialysator findet über eine halbdurchlässige Membran die Säuberung des Blutes statt.

Ein ausreichendes Blutangebot wird durch einen Shunt (Kurzschlussverbindung zwischen Arterie und Vene, in der Regel am Unteram) gewährleistet. Die Dialysemaschine überwacht das blutführende System und das dialysierflüssigkeitsführende System hinsichtlich der Druckverhältnisse, Temperatur und Leitfähigkeit.

 

 

 

 
 
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